uffizien saal 51 die franzosische malerei des 18 jahrhunderts

Besonders herausragend in diesem Saal sind die beiden Portraits von Jean Baptiste Simeon Chardin. Sie sind erst seit kurzem im Besitz des Museums und stellen die Replikate von Werken dar, die sich im 18. Jahrhundert in Russland befanden und heute im Besitz der National Gallery in Washington sind: Das Mädchen mit dem Federball und Das Kartenhaus. In beiden gelingt es Chardin, die Stimmigkeit der Farben mit dem Desinteresse der jeweiligen Figuren am Portraitiertwerden zu verbinden. Diese Distanz zwischen dem Portraitierten und seinem Beobachter stellte einen Bruch mit der herkömmlichen Portraitkunst der damaligen Zeit dar. Die beiden Portraits von Francois-Xavier Fabre sprechen dagegen eher die Sprache des Klassizismus: das Portrait von Vittorio Alfieri, sowie dessen Gegenstück, das Portrait von Luise zu Stolberg, Gräfin von Albany. Zu sehen ist auch das berühmte, von Jean Etienne Liotard geschaffene Portrait der Marie Adélaide von Frankreich. Dieses Werk zeichnet sich durch seinen lichten Deskriptivismus und seine orientalisierende Wirkung aus; Elemente, die sich auch in seinem großartigen Selbstportrait „nach türkischer Manier“ beobachten lassen (im selben Saal). Es sei auch auf das Portrait der kleinen Marie Zéphyrine von Frankreich hingewiesen.

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